Kategorie: Reiseblog Seite 2 von 5

Bayron Bay

Heute ist NICHTSTUN angesagt :-). Das heisst ausschlafen, ein langer Spaziergang zum Leuchtturm machen, in der Stadt flanieren, Souvenirs einkaufen, Sushitrain – Essen reinziehen (der Zug war teuer, uff) und gemütlich abhängen. Yeah!

Solche Tage tun auch gut! Dafür haben wir Morgen Programm. 

  

 

 

Port Macquarie – Bayron Bay

Die Reise geht weiter. Wir nähern uns langsam Brisbane und damit noch einigen australischen Highlights. Wir haben für die nächsten drei Nächte einen Campingplatz am Bayron Bay gebucht. Nach der Ankunft sind wir das sehr touristische und vor allem für junge Leute ausgerichtete Städtchen besichtigen gegangen und haben die Füsse im etwas wärmeren Meer gebadet. 

Nach einer Glace sind wir zurück auf dem Camping und holen endlich Schreibschulden nach (Karten, Blog, SMS…). Wir freuen uns auf Morgen, wo wir einfach noch nicht wissen was wir machen, einfach mal sein und ruhen. Sicherlich gehen wir ins Meer baden und schlendern durchs Städtchen, aber wie schön ist es, einen Tag Ferien geniessen zu können :-)!

 

Port Stephens – Port Macquarie

Nach einem Morgenjogging von Benny (Frau hat noch das Buch fertig lesen müssen :-)) und einem anschliessenden Frühstück ging es weiter auf der Reise. Zuerst über den Pacific Highway und dann wieder ein wenig gemütlicher der Küste entlang, damit wir uns die vielen schönen Strände zu Gemüte führen konnten. Hier ist der Pacific noch ein wenig kühl, weshalb wir das Baden im Meer auf später verschoben haben. Aber da es heute 37 Grad warm war, gönnten wir uns ein Bad im Pool des Campingplatzes.

Zuvor besuchten wir noch das Koala Hospital und lernten dabei viel über die süssen Bewohner Australiens – und Conny hat jetzt ein Patenkind mehr, diesmal ein Pelziges 😉 – wir hoffen bald über Jimmy zu lesen, der kleine Kerl hat seine Mami verloren und wurde aufgepäppelt. Nun aber ist er in der Freiheit/Wildnis und hoffentlich gut integriert.

 

    

Sydney – Port Stephens (1 Mile Beach)

Von Sydney ging es nun meistens über den Highway nach Port Stephens. Diese Gegend ist mit vielen Meeresarmen ins Landesinnere verzettelt und zeigt sich von einer sehr schönen Seite. Hier schlummern die Aussies durch ihre Sommerferien. Und sie wissen eben warum. 

In Port Stephens haben wir einen Campingplatz ganz nahe an den Dünen gefunden (One Mile Beach). Diese Sanddünen sind sehr bekannt und dehnen sich über manchen Kilometer entlang der Küste aus. Wir haben ihnen einen Besuch abgestattet (siehe Bilder).

 

Sydney

What a great and beautiful city! WOW!

Unser Campingplatz liegt in Rockdale, ein Vorort von Syndey, zwei Minuten vom Flughafen entfernt. Davon merkt man aber nichts. Wir sind am Vorabend noch mit dem Zug in die Stadt gefahren und haben uns bezirzen lassen. Benny hat mich leider aber noch auf die Folter gepsannt, das Opernhaus haben wir für den nächsten Tag vorgesehen. So sind wir dann in der China Town gelandet und haben dort in einem koreanischen/japanischen Restaurant all you can eat-Menu bestellt, am Tisch gegrillt und ständig neue Dinge online bestellt, welche innert kürzerster Zeit am Tisch standen. Sorry der Ausdruck, aber wir haben richtig ‚gefressen‘ :-)! Auf dem Nachhauseweg wollten wir noch Skischuhe kaufen gehen, aber der Laden hatte schon geschlossen :-).

 

Am nächsten Tag machten wir uns gegen 10 Uhr auf in die City. Wir hatten noch etwas Gepäck bei uns, da wir am Abend noch was vor hatten und uns dafür umziehen mussten. Das aber später.

Nun endlich kommen wir über den Hafen zum Opernhaus. Es ist einfach schon wahnsinnig, wenn man ewig Bilder von Sydney sieht und eigentlich genau weiss, was einem erwartet und dann das ganze endlich live sieht. Ich habe den Anblick aufgesogen und mich wie ein kleines Kind darüber gefreut. Wow, was für ein Gebäude, was für eine Stimmung, die da ausgestrahlt wird. Wir haben dann einen Rundgang um die Oper rum gemacht und uns drinnen kurz die Eingangshalle angeschaut.

 

Nach einem Zwipf im Hafen haben wir uns dann ein Hopp-on-Hopp-off Ticket gekauft. Es gibt eine blaue und rote Tour durch Sydney, die blaue zu den Stränden und die rote Tour in der City und Darling Harbour. Wir sind dann zuerst zum berühmten Bondi Beach gefahren.

Danch haben wir die verschiedenen Stadteile gesehen, sind bei Darling Harbour ausgestiegen, in den China Garden gegangen und haben uns die Harbour Bridge angeschaut. Hier die Impressionen.

     

Um 19.15 Uhr war dann Boarding auf der Wharf 6 beim Opernhaus angesagt. Wir haben eine Reservation auf einem Glasboot mit Dinner gemacht (welches wir von meinem Götti und Ursula geschenkt erhalten haben) und freuten uns nun auf diesen speziellen Event. Vorab mussten wir uns im öffentlichen WC noch umziehen gehen, da Männer mit langen Hosen angezogen sein mussten und Frauen so, wie sie in ein gutes Restaurant gehen wollen (hier bin ich etwas an die Grenzen gestossen, da ich nur campingpraktische Kleider und Flipflops oder Turnschuhe dabei habe). Anmerkung des Mitreisenden: Aber davon viel zu viel 🙂

Wow! Für dieses Erlebnis können wir nur Bilder sprechen lassen und jedem empfehlen, eine solche Tour zu buchen. Es ist einfach traumhaft!

Wir wurden auf dem Oberdeck mit einem Apero verwöhnt und ein dreigang Menu hat uns dann im Mitteldeck erwartet. An unserem Fensterplatz konnten wir dazu ständig die Skyline bewundern. Es war wunderschön und mit einem kleinen Damenschwips sind wir dann spät abends wieder nach Rockdale gefahren. Bye bye Sydney, Dich besuchen wir bestimmt wieder!

   

   

Blue Mountains – Sydney

Nach einer Nacht im Busch erwachen wir früh und nutzen die Gunst der Stunde um die Touristenattraktion in den Blue Mountains frühmorgens anzusteuern, bevor die Busse mit Chinesen eintreffen.

In Katoomba befindet sich der Echo Park mit Blick auf die Three Sisters. Die verwitterten Sandsteingipfel sind im Verlauf von Jahrtausenden entstanden und ragen zwischen den Klippen im Jamison Valley über 900 m hoch in den Himmel.

Die ungewöhnlichen Felsformationen wachen über das traditionelle Land der Aborigine-Stämme Darug, Gundungurra, Wiradjuri und Dharwal. Einer Aborigine-Legende zufolge handelt es sich bei den Säulen um die drei schönen Schwestern Meehni, Wimlah und Gunnedoo, die von einem mächtigen Stammesältesten in Stein verwandelt wurden. Die Frauen hatten sich in drei Brüder aus einem anderen Stamm verliebt, die sie nach geltendem Stammesrecht aber nicht heiraten durften. Die Brüder beschlossen deshalb, die drei Schwestern zu entführen. Bei der anschließenden Schlacht verwandelte der Stammesälteste die Frauen zu ihrem eigenen Schutz in Stein. Er hatte vor, den Zauber nach der Schlacht wieder aufzuheben, wurde zuvor aber selbst getötet. Da die Frauen nur durch seine Worte hätten erlöst werden können, müssen die Schwestern seitdem als ewiges steinernes Mahnmal an diesen Kampf erinnern.

 

Nach einem halbstündigen Rundgang holen wir unseren Camper und fahren in das gegenüberliegende Gelände, wo man mit zwei Gondeln und einem Drahtseilbahn ins Tal und wieder nach oben gelangen konnte. Wir trauten unseren Augen nicht, was das einerseits kostet und andererseits wie viele Touristen davon profitieren. Der Weg wäre absolut zu Fuss machbar! 

Nun wir kehrten dann zum Camper zurück und fuhren zu den Wentworth Falls. Im Reiseführer wird eine Wanderung von ca. 4 Stunden beschrieben. Den Ausgangspunkt haben wir gefunden und suchen die Route ab. Ein Teil davon ist leider aber gesperrt. Wir entscheiden uns zum Upper Cliffwalk und wandern entlang der Klippe zu den Wasserfällen. Der Treck ist recht abenteuerlich und wir freuen uns wieder mal etwas unterwegs zu sein. Nebst einer Schlange haben wir verschiedene Echsen gesehen. Der Weitblick in die blauen Berge ist wunderschön.

   

Ich glaube, den Wasserfall haben wir zwar fotografiert, aber da man das Wasser suchen mussten, verschoben wir die Aufnahme ins Papierkörbchen :-). Wir mussten dann durch die Hitze zurück zum Camper gehen, bevor wir uns Richtung Sydney machen, endlich, wir haben uns gefreut! 

 

Canberra – Blue Mountains

Canberra haben wir am Morgen verlassen, ohne gross zu stoppen. Es ist eine Verwaltungsstadt, die kaum etwas für Touristen zu bieten hat. Unser nächstes Ziel sind nun die Blue Mountains. Einige andere Touristen meinen das auch und die Strassen sind daher dicht befahren. Stellt Euch vor, nach Adelboden würde ein zweispuriger Highway gebaut, d.h. ganze vier Spuren um in die Berge zu kommen :-)! Gut – aber die Mountains hier sind dann ja Hügel, welche über einige Quadratkilometer ausgedehnt ins Land gehen. Daher vielleicht berechtigt. 

Der bekannteste Ort hier ist Katoomba. Von dort verlaufen einige mögliche Trecks . Wir fuhren aber weiter bis Blackheath zweigten dort ab ins Meglong Valley. Das war dann unser Ziel. Die Fahrt durch die Eukalyptus Wälder war erfrischend und da etwas abgelegen, endlich auch einsamer. Wir haben uns entschieden, über die Nacht in einem Busch Camp zu übernachten. Bei unserer Ankunft fanden wir für unseren langen Camper gleich noch einen Platz. Danach wollten wir den Treck aufsuchen, welcher uns zwischen drei und vier Stunden durch die Wälder und über eine Schwingbrücke führen sollte. Man glaubt es nicht, aber alle Wege die wir eingeschlagen haben, enden in einer Sackgasse. Die Hitze war sehr drückig, daher machten wir es uns im Schatten des Campers bequem und genossen von dort aus die Natur. 

   

Melbourne – Canberra

Dieser Tag ist kurz erzählt: Wir beschliessen, die Küste zwischen Melbourne und Sydney links liegen zu lassen und so rasch wie möglich nach Sydney resp. Blue Mountains zu kommen. 

Die über 800 Kilometer unterbrechen wir mit einer Nacht in Canberra, der Hauptstadt Australiens. Und dies zum Jahreswechsel, die Aussies dürfen sich geehrt von unserem Besuch nennen :-).

Trotzdem beträgt die reine Fahrzeit noch gut 7.5 Stunden. D.h. wir verbrachten den Tag mehr oder weniger auf dem Highway. Anstelle einer grossen Party kochten wir uns ein feines Nachtessen und den Jahreswechsel verbrachten wir im Tiefschlaf.  

  

 

Port Campell – Melbourne

Am Morgen geht Conny mal unter die Dusche – resp. sie müsste sich den Patz richtig erkämpfen zwischen den vielen Inderinnen, welche die sanitären Anlagen auch zum Abwaschen, Reis kochen und Handy laden in Beschlag nahmen. 

Weiter geht es auf der Great Ocean Road, dort legen wir 2 Stopps ein, um die gewaltigen Felsformationen zu betrachten.

 

Der nächste Stopp ist dann bei den bekannten 12 Apostels – resp. jenen welche noch übrig sind – aber immer noch sehr eindrücklich – bei Sonnenschein hätte es sicher noch besser ausgesehen.

 

Nun geht es auf der GOR ein wenig landeinwärts bis wir beim Apollo Bay wieder ans Meer kommen – hier beginnt die Strecke mit den vielen Surfern. Und die Dörfer sind völlig überlaufen mit Aussies, welche hier Ferien machen – Chaos pur, weshalb wir uns entscheiden, bis Torquay durchzufahren – mit 2 Stopps um Koalas in den Bäumen zu bewundern.

 

In Torquay angekommen geniessen wir zuerst einen späten, ungesunden Lunch (Burger and Chips), bevor es in den Rip Curl Laden geht (die Marke wurde hier 1969 gegründet).

Weiter geht es auf den Highway mit den Ziel, östlich von Melbourne einen Camping- oder Rastplatz zu finden für die Nacht. Obwohl wir Online schon versucht haben zu buchen, avisieren wir trotzdem einen Big4-Camping an und das Glück ist erneut auf unserer Seite und wir bekommen den letzten powered Platz!

 

 

Naracoorte – Port Campell

Früh morgens starten wir den Motor und fahren Richtung Great Ocean Road. Es braucht hier alles seine Zeit und wir sind erst um die Mittagszeit in der so beakannten Welt. Gesehen haben wir nebst dem Bay of Island, der London Bridge auch den Grotto und sind nun in Port Campell gelandet.

Heute haben wir ganz knapp und mit viel Glück einen Campingplatz mit Strom erhalten. Es kann gut sein, dass unsere Spontanität, keine Buchung zu tätigen, die nächsten Tage aufs ärgste flach rauskommt. Alle Campsites sind ausgebucht. Wir finden nichts, was wir die nächsten Tage buchen könnten. On verra!

Nun – geniesst den Schnee zu Hause! Wir denken an Euch. Heute Abend sind Trainerhosen und Bettsocken angesagt, denn wir haben knapp noch 20 Grad um 21 Uhr :-(.

  

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©  2022 Conny & Benny Hofstetter