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Cairns – Port Douglas – Cairns

An unserem letzten ganzen Tag in Down Under fuhren wir nach Port Douglas. Dort besuchten wir Brigitte, eine Kollegin von Conny, welche sie seit gut 20 Jahren nicht mehr gesehen hat. Leider musste Brige den ganzen Tag arbeiten, so dass wir sie im Kaffee besuchten, wo sie arbeitet. 

Anschliesend ging Conny zum Hairdresser und ich in die Massage – man gönnt sich ja sonst nichts :-).

Nach einem late Lunch ging es zurück nach Cairns, um die Koffer zu packen. Da der Regen gegen Abend wieder einsetzte, nutzen wir zum ersten Mal Uber und liessen uns in die Stadt chauffieren, wo wir unser letztes Dinner im Aussie-Land bei einem Griechen genossen. – BYE BYE AUSTRALIA – we will be back!

Airlie Beach – Bowen

Nach knapp 7 Wochen unterwegs war heute ein besonderer Tag. Wir hatten nur eine Fahrzeit von knapp 1 Stunde bis zu unserem nächsten Ziel – eine so kurze Strecke sind wir noch nie gefahren 🙂

Wie verbrachten den Tag in der Sonne, im und am Wasser und genossen es, die Seele ‚baumeln‘ zu lassen.

 

   

Hervey Bay – Bargara – Emu Park – Airlie Beach

Während den nächsten 3 Tagen nach Fraser Island hiess es für uns 870 km zu absolvieren und dabei trotzdem nicht nur im Camper zu sitzen, sondern auch auch die Küste zu geniessen.

Unser erstes Ziel am ersten Tag war Bundaberg, wo wir die Rum-Destillerie besichtigt und natürlich auch degustiert haben :-). Anschliesend ging es noch knapp 30 km zu unserem Campingplatz in Bangara, wo dafür bekannt ist, dass man hier am Abend die jungen Schildkröten bei ihrem Gang ins Meer besichtigen kann. Leider waren schon alle Touren ausgebucht, so dass wir einen Spaziergang an den besagten Strand machten (bis 18 Uhr darf man dorthin). Auf dem Rückweg rannten kurz vor uns 2 Kangis über den Weg – wir haben diese dann noch 10 Minuten beobachtet – und sie uns :-).

Die Reise am zweiten Tag war nichts spezielles – ach doch, da war noch was: Sam, unser Reisebegleiter seit Myanmar wollte heute auch mal nicht nur zum Fester rausschauen, sondern auch mal selber fahren.

 

Angekommen auf dem Camping in Emu Park machten wir einen Spaziergang am Meer entlang und zum Captain Cook Memorial (siehe Bild) sowie zum Memorial des ersten Weltkrieges. 

 

Der dritte Tag verbrachten wir auf neben Highway (also hier oben eigentlich eine normale Strasse :-)) durch die immer grüner werdende Landschaft. Davon gibt es nicht viel zu berichten. 

Auf dem Campingplatz in Airlie Beach hat es einige Papageien (ob sie auch da wären, wenn sie nicht gefüttert würden?).

Auf selber kochen hatten wir heute keine Lust, so dass wir wieder einmal ein Restaurant aufsuchten und unseren Gluscht nach frischen Seafood zu stillen…leider landet hier fast alles in der Friteuse!!

 So dass war‘s von unseren 3 Tagen on the Road – morgen geht‘s zu den Whitsundays!

Byron Bay – Hervey Bay (mit Overnight in Diddillibah)

Wir verlassen Byron Bay und fahren zuerst auf dem Bruce Highway nordwärts bis Tweed Heads. Von dort an geht‘s wieder ans Meer,  entlang der Gold Coast, welche bekanntlich Geschmacksache ist. Die Hochhäuser von Surfers Paradise sind nicht unser Stil, weshalb wir auch nicht anhalten, sondern weiter bis nach Brisbane fahren. 

Dort machen wir einen Spaziergang durch die Stadt (in der Gegend vom Chinatown) und verpflegen uns zu Mittag bei einem Inder.

Am Nachmittag fahren wir weiter entlang der Sunshine Coast und machen noch einen Strandspaziergang mit Apéro in Mooloolaba.

Danach geht es weiter zu unserem Camping und Nachlager in Diddillibah (diesen Ort haben wir ausgesucht, weil er etwa so in der Mitte der Strecke liegt, sonst würde es uns wohl kaum dorthin verschlagen – im Gegensatz zu vielen Aussies, denn der Campingplatz ist proppenvoll :-)).

Am nächsten Tag besuchen wir zuerst die Ginger Factory etwa 3 Ortschaften weiter, was aber nicht der Börner ist. Weiter gehts auf Nebenstrassen (wir meiden heute bewusst mal den Highway) bis nach Hervey Bay resp. Tourquay, wo wir jetzt sind. 

 Morgen geht‘s für 2 Tage auf die Fraser Islands, mehr dazu um nächsten Blog.

Port Stephens – Port Macquarie

Nach einem Morgenjogging von Benny (Frau hat noch das Buch fertig lesen müssen :-)) und einem anschliessenden Frühstück ging es weiter auf der Reise. Zuerst über den Pacific Highway und dann wieder ein wenig gemütlicher der Küste entlang, damit wir uns die vielen schönen Strände zu Gemüte führen konnten. Hier ist der Pacific noch ein wenig kühl, weshalb wir das Baden im Meer auf später verschoben haben. Aber da es heute 37 Grad warm war, gönnten wir uns ein Bad im Pool des Campingplatzes.

Zuvor besuchten wir noch das Koala Hospital und lernten dabei viel über die süssen Bewohner Australiens – und Conny hat jetzt ein Patenkind mehr, diesmal ein Pelziges 😉 – wir hoffen bald über Jimmy zu lesen, der kleine Kerl hat seine Mami verloren und wurde aufgepäppelt. Nun aber ist er in der Freiheit/Wildnis und hoffentlich gut integriert.

 

    

Sydney – Port Stephens (1 Mile Beach)

Von Sydney ging es nun meistens über den Highway nach Port Stephens. Diese Gegend ist mit vielen Meeresarmen ins Landesinnere verzettelt und zeigt sich von einer sehr schönen Seite. Hier schlummern die Aussies durch ihre Sommerferien. Und sie wissen eben warum. 

In Port Stephens haben wir einen Campingplatz ganz nahe an den Dünen gefunden (One Mile Beach). Diese Sanddünen sind sehr bekannt und dehnen sich über manchen Kilometer entlang der Küste aus. Wir haben ihnen einen Besuch abgestattet (siehe Bilder).

 

Melbourne – Canberra

Dieser Tag ist kurz erzählt: Wir beschliessen, die Küste zwischen Melbourne und Sydney links liegen zu lassen und so rasch wie möglich nach Sydney resp. Blue Mountains zu kommen. 

Die über 800 Kilometer unterbrechen wir mit einer Nacht in Canberra, der Hauptstadt Australiens. Und dies zum Jahreswechsel, die Aussies dürfen sich geehrt von unserem Besuch nennen :-).

Trotzdem beträgt die reine Fahrzeit noch gut 7.5 Stunden. D.h. wir verbrachten den Tag mehr oder weniger auf dem Highway. Anstelle einer grossen Party kochten wir uns ein feines Nachtessen und den Jahreswechsel verbrachten wir im Tiefschlaf.  

  

 

Port Campell – Melbourne

Am Morgen geht Conny mal unter die Dusche – resp. sie müsste sich den Patz richtig erkämpfen zwischen den vielen Inderinnen, welche die sanitären Anlagen auch zum Abwaschen, Reis kochen und Handy laden in Beschlag nahmen. 

Weiter geht es auf der Great Ocean Road, dort legen wir 2 Stopps ein, um die gewaltigen Felsformationen zu betrachten.

 

Der nächste Stopp ist dann bei den bekannten 12 Apostels – resp. jenen welche noch übrig sind – aber immer noch sehr eindrücklich – bei Sonnenschein hätte es sicher noch besser ausgesehen.

 

Nun geht es auf der GOR ein wenig landeinwärts bis wir beim Apollo Bay wieder ans Meer kommen – hier beginnt die Strecke mit den vielen Surfern. Und die Dörfer sind völlig überlaufen mit Aussies, welche hier Ferien machen – Chaos pur, weshalb wir uns entscheiden, bis Torquay durchzufahren – mit 2 Stopps um Koalas in den Bäumen zu bewundern.

 

In Torquay angekommen geniessen wir zuerst einen späten, ungesunden Lunch (Burger and Chips), bevor es in den Rip Curl Laden geht (die Marke wurde hier 1969 gegründet).

Weiter geht es auf den Highway mit den Ziel, östlich von Melbourne einen Camping- oder Rastplatz zu finden für die Nacht. Obwohl wir Online schon versucht haben zu buchen, avisieren wir trotzdem einen Big4-Camping an und das Glück ist erneut auf unserer Seite und wir bekommen den letzten powered Platz!

 

 

Te Anau – Christchurch

Am nächsten Morgen war schon wieder recht früh Tagwach angesagt, da uns eine lange Fahrt bevorstand.

Kurz vor 7 Uhr starteten wir den Motor und begaben uns auf eine gut 8-stündige Fahrt nach Christchurch. Der erste Teil bis nach Cronwell führte uns den gleichen Weg zurück wie wir gekommen sind. Je näher wir Richtung Lindis Pass kamen säumten ganze Felder von lilafarbenen Blumen unseren Weg.

Am Lake Pukaki machten wir den nächsten Stop, wo wir frisch geräuerten Lachs aus diesem See kauften für unser Nachtessen.

Je näher wir uns Christchurch näherten, um so dunkler wurden auch die Wolken und kurz vor Christchurch begann es dann auch zu regen. Dies änderte sich auch den ganzen Abend nicht mehr, weshalb wir den letzten Abend in Neuseeland im Camper verbrachten.

Am nächsten Morgen hiess es erst mal packen und alle Ecken im Camper finden, welche noch persönliche Dinge von uns hatten.

Danach machten wir auf um Christchurch zu besichtigen. Die Spuren des verheerenden Erdbebens von 2006 sind immer noch sehr gut zu sehen und einge alte Gebäude so wie die grosse Kirche im Zentrum wird zur Zeit wieder aufgebaut.

 

Nach ein paar feinen Sushi zum Mittagessen gings dann auch schon Richtung Flughafen, zuerst um den Camper abzugeben und danach in den Flieger zu steigen. Weiter gehts nach Australien. Bzw. zuerst nach Tasmanien.

Bye-Bye Aotearoa – WIR KOMMEN WIEDER 🙂

Milford Track

Endlich gehts mit bloggen weiter – wir hatten leider ziemlich schlechte Internetverbindungen oder kaum Zeit :-). Geniesst unsere weiteren Abenteuer. 

Am Morgen des 18. Dezember 2018 kam dann das Okay, dass wir am Nachmittag unsere 4-tätige Wanderung starten können – die Niederschläge sollen gegen Nachmittag abflachen. 

So packten wir unsere Rucksäcke, stärkten uns noch mit einem Lunch und fuhren nach Te Anau Downs, wo wir um 14 Uhr ins Wasser-Taxi einstiegen. 

Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir zum Startpunkt des Tracks. Der erste Tag war ein kurzes Warm-Up von 5 Kilometern, so dass wir nach 58 Minuten die erste Hütte (Clinton Hut) und somit auch die ersten Sandflys erreichten. 

Einige Worte zur Packliste. Im Rucksack bringe ich mit: Schlafsack, Ersatzwanderhosen, Ersatz-T-Shirts, warme Jacke (Frau zwei davon), Socken, Unterwäsche, Regensachen, Cap, Sonnenbrille. Dann Geschirr, Tassen, Besteck, Food für alle Tageszeiten. Zahnpasta, Zahnbürste, minimini Seife, Handtuch. Fertig. Und wisst ihr was? DAS funktioniert :-)!!!! Natürlich kommen wir nach vier Tagen einigermassen riechend zurück, aber was solls, alle sind wir gleich unterwegs.

    

Die nächsten drei Nächte verbringen wir nun mit Schnarchnasen, Ranggifüdles und Dauer-Bisler. Gut haben wir Ohrenstöpsel mit dabei, so können wir am ersten Morgen einigermassen ausgeruht unsere erste lange Wanderung antreten. 16,5 km erwarten uns, welche wir in 4,5 Stunden absolvierten. Zu Beginn hat es ein wenig geregnet, das Tal ist verhangen und lässt uns leider den Blick zu den Bergen nicht zu. Aber unterwegs erleben wir die unbeschreibliche Natur und können dazu fast nur einige Bilder sprechen lassen.

Nach einer 4,5 Stunden Wanderung kommen wir im Mintaro Hut an.

   

Am dritten Tag absolvieren wir 14 km, welche uns nun über den Mackinnon Pass (1146 M.ü.M.) führen. Wir kommen dann später als gewohnt im Dumpling Hut an, die Wanderung war anstrengend, aber wunderschön, nicht zuletzt, weil wir noch einen Abstecher zu den Sutherland Falls machten.

        

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©  2021 Conny & Benny Hofstetter