Frühmorgens gibts ein Frühstück, bevor wir um 8.15 Uhr von Peter abgeholt werden. Als erstes gehts über eine Stunde holprige Piste, quer durch den Wald und auf die ‚Autooobahn‘ – sprich kilometerlanger Strand, wo die Fahrzeuge durchbrausen, zum Eli Creek. Der Fluss entspringt irgendwo im Inneren der Insel und fliesst ins Meer. Wir baden dort fast zwei Stunden und können am Meer die Küste beobachten. Baden tut hier aber niemand, die Wellen sind zu hoch und Haie könnten den Frieden trüben.

 

Danach fahren wir weiter am Strand liegend das alte Wrack Maheno. Das Schiff strandete 1935 ohne Probpeller auf der Insel. Dabei sind keine Personen umgekommen. Dass hier x Fotos gemacht wurden, wird einem klar, wenn man unsere anschaut. Der kitschblaue Himmel, das grüne Meer, der weisse Sand und dieses rostige Schiffswrack – absolut faszinierend.

   

Dann fahren wir zum Indian Head, klettern auf den Hügel und können eine unglaubliche Aussicht auf den Ozean geniessen. Wir sehen Sting Rays vorbeischwimmen (sicher fast 10 Stück), es hat Turtles und je nach Jahreszeit schwimmen hier scheinbar täglich Wale durch. Haie, Delphine seien keine Seltenheit. Ein wunderbarer Halt, wo wir fast nicht loskommen!

 

Nun gehts zum heutigen Highlight (gemäss Dingo Tours) – den Champagne Pools. Der geschützte ‚Teich‘ bubbelt vor sich hin, die Wellen vom Meer brechen sich kurz vorher und wippen fröhlich in den Pool rein. Das Bad tut gut, obwohl wir ab hier salzig bis abends spät rumlaufen müssen (was man nicht alles für ein wenig Spass macht :-)).

 

Auf dem Rückweg halten wir nochmals beim Eli Creek an, wo wir dann endlich auch einen Dingo (wilder Hund) sehen. Diesen können wir aber nicht fotografieren. Trotz aller Warnungen versammeln sich die Touris um den Hund und so sucht er das Weite. Aber das Glück ist uns hold, kaum sind wir auf der Autooobahn wieder auf dem Rückweg, sehen wir einen Dingo – ein Weibchen – im Meer am Baden. Sie sind halt irgendwie total süss. 

Nun gehts wieder über eine Stunde quer über die Insel zurück zum Resort. Peter der Spassvogel hat passende Musik zum Geholper rausgesucht. Die hinteren Reihen kreischten einige Male, wenn es sie aus den Sitzen spickte. Die Rückfahrt war echt kurzweilig und spassig. Zum Schluss können wir noch einmal ein Nachtessen geniessen, bevor uns um 8.15 pm der Bus abholt und wieder zurück auf die Fähre nach Hause bringt.

Die späte Dusche auf dem Campingplatz war super, müde fallen wir in ‚unser‘ Bett.