Frühmorgens (also früher aufgestanden als zu Hause!) räumen wir unseren Camper auf und fahren los. Heute haben wir einiges vor. Wir fahren von Coromandel quer durch den Wald an die andere Küste wieder Richtung Süden nach Cathedral Cove. Statt dem grossen offiziellen Parkplatz können wir bei einem pensionierten Herr vor der Haustür parkieren (er verlangt auch seine 10 Dollar, einfach gewusst wie :-)), sind aber nur wenige Meter vor dem kurzen Treck entfernt, welcher uns zu diesem Wunder der Natur führt.

Schon nur die Aussicht ist atemberaubend, der wunderschöne 40 minütige Weg nach unten in die Bucht ist bereichert mit einer Fauna wie es nur im Bilderbuche steht. Überall riesige Farnebäume und Palmen, Gräser, Blumen, viele Vögel (nicht nur wir zwei) und immer wieder Ausblicke in die Bucht und die kleinen Inselchen vor dran.

Unten angekommen kam plötzlich Hektik auf – im Wassser sehen wir zwei Rückenflossen… Wale? Scheinbar waren es Orcas und hintennach noch ein kleiner Hüpfer eines Delfins! Unsere Herzen klopfen wild, als Taucher brauchst du also gar nicht ins Wasser :-)!

Und plötzlich fängt es an zu gewittern und zu regnen was das Zeug hält. Zwar haben wir die Regensachen immer bei uns, aber wir waren mit Hosen und Schuhen „pflutschpflädinass“.

       

Auf dem Weg nach Hobbiton frühstücken wir mal kurz stehend – bevor wir der Sonne entgegen fahren. Endlich Sonne! Hobbiton kann man nur mit einer Gruppenführung machen. Aber trotz der Touristenflut können wir die Geschichten vom damaligen Set und die Häusschen bewundern.  Zwei Stunden Märchen sind uns gegönnt, es war hübsch und unterhaltsam.

    

Im späten Nachmittag fahren wir noch eine Stunde nach Rotorua. Dort campen wir nun zwei Nächte, damit wir mal ein bisschen gemütlich den Tag angehen können.