Nachdem wir im B&B gefrühstückt und für den frühabendlichen Flug gepackt hatten, fuhren wir los Richtung Hobart. Die Stadt kannten wir ja noch nicht, da wir bei der Ankunft gleich ins Grüne gefahren sind. Unterwegs haben wir in der Nähe von Richmond bei einem Tierpark angehalten. Denn bisher haben wir nur tote Kängis und Wallabies gesehen, jetzt wollten wir sie mal aus der Nähe ansehen. Der Park war teilweise so angelegt, dass die Tiere zu den Menschen (oder leider wohl eher die Menschen zu den Tieren) gehen konnten. Im Eingang haben sie einen Futterautomaten (1 Box für 1 Dollar) aufgestellt, man kann sich vorstellen, dass fast alle dieses Futter gekauft haben und den armen Tierchen verfuttert haben. Aber wehe – man hatte kein Futter, wie wir – da wir auch mal ein härziges Känguruh ein bisschen mürrisch und tschaupet einem etwas agressiv auf dem Fuss rum, aua. Koalas haben wir leider keine gesehen. Aber zahme Rehs, Wallabies und Känguruhs. Zwar süss, aber es schmerzt einem, wenn man weiss, dass das wilde Tiere sind, welche völlig futter- und menschenabhängig gemacht wurden. Durch uns Menschen.

    

Danach gings weiter nach Hobart, wo wir im Hafen parkierten und einen Rundspaziergang durch die untere Stadthälfte machten. Nach einer kleinen Mittagspause machen wir uns auf den Weg zum Flughafen, wo wir das Mietauto abgeben, versuchen Frau Sigrist einzuchecken, obwohl sie im Pass einen anderen Namen hat 🙂 🙂 und dann eine Stunde zu früh die Gelegenheit nutzen, uns über Australien und unsere nächsten Ziele bekannt zu machen.

 

Nach einem kurzen Flug landen wir abends und mit einer erneuten Zeitverschiebung in Adelaide, stellen das Gepäck im IBIS-Hotel ab und machen uns schnurstraks auf, ein gutes Restaurant zu finden. Wir haben eine Zauberei von japanischen Spezialitäten gefunden und eine Rechnung beglichen, wo wir dreimal davon selber kochen könnten. Aber schön wars!

Gute Nacht Adelaide, gute Nacht Australien, nun endlich sind wir da und freuen uns auf das grosse Land.