So, den Walfisch haben wir gesehen. Spät aber immerhin. Zur ganzen Story:

Früh morgens um halb sieben klingelte der Wecker. Ohne diesen „Tschäderi“ schlafen wir mittlerweile fast bis 12 Stunden, irgendwie müssen wir was nachholen oder vorholen? Egal den Wecker brauchte es dringend. Nach einer obligatorischen Kiwi für die Vitamine und den Kaffee gings ab zum Meetingpoint. Nach ellenlangen Instructions zum Thema, was mann/frau alles bei einer Bootspanne machen muss, wurden wir in einen Car zum Hafen gefahren. Mit einem Schnellboot gehts zur Bucht hinaus ins Meer und auf die Suche nach den Walen. Die gesuchten Tiere sind Sperm Wales, vom Film wissen wir nun, wie sie aussehen müssten.

Zuerst startet aber eine andere – sehr unangenehme Unterhaltung. Nicht vergebens sind vor allen Sitzen die „Kotztüten“. Mindestens ein Drittel der Gesellschaft wird fahl im Gesicht und widmet sich nicht mehr dem schönen welligen Meer, sondern der Tüte. Nun, wir lassen die Tüten Tüten sein und geniessen die Fahrt. Jetzt wissen wir aber auch, warum die Crew ziemlich gut bestückt ist, die wissen was zu tun ist.

Den Wal gabs dann ganz am Schluss. Benny hat ihn gefilmt, unten Fotoausschnitte davon. Schön wars! Danke Du lieber Wal, dass Du uns kurz beschert hast.

 

Danach gings wiederum auf zu einer langen Fahrt. Da es dem weiblichen Part der Reisegemeinschaft erheblich besser geht, war die Bordunterhaltung gewährleistet. Christmas Songs der Schwägerin (bzw. Bennys Schwester) haben uns lange begleitet. Danke für die Ohrwürmer, es war ein Vergnügen. Die langen Baustellen auf der Strasse wurden auch spassig – bei allen Starts und Stopps standen Arbeiter, welche den Verkehr regelten – welche sich über freundliches Winken und Lachen sehr happy zeigten und für uns ein grosser Unterhaltungseffekt wurde (wer lächelt am schönsten?).

In Nelson haben wir einen kurzen Stopp mit einer halben Stunde Fussvertreten durch die Stadt gemacht, bevor wir nach Motueka fuhren. Hier bleiben wir nun zwei Tage, da wir endlich wieder einen Treck machen wollen.

Nach einem leckeren Znacht von Benny (Spargeln!!) und einem mässigen Merlot machen wir nun unsere Wandersachen bereit, damit wir Morgen früh bereit sind, wenn uns der Bus zu unserem Schiff holen kommt. Aber davon dann Morgen mehr. Gute Nacht liebe Schweiz!